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SWOD-Shot Laserbiathlon Wissen

Laserbiathlon verbindet Bewegung und Zielschießen wie der Wintersport – nur mit Lichtgewehren, auf 10 Meter und ohne Munition. Die vollständige Anlage bringe ich mit: Lichtgewehre, Scheiben und die Schießbahn. Aufgebaut wird dort, wo Ihre Veranstaltung stattfindet – in der Turnhalle, im Saal, auf dem Hof oder auf der Wiese. Ich bin seit 2011 mit dem Laserbiathlon unterwegs. Ich werde für Events im Ruhrgebiet, über das Sauerland hinnaus in ganz NRW gebucht - jedoch ist keine Region in Stein gemeisselt, sprechen Sie mich einfach an. Auf dieser Seite steht alles, was die Technik betrifft: welche Geräte zum Einsatz kommen, wie die Schießbahn aufgebaut ist, wie die Sicherheit organisiert ist und wie ein Termin abläuft.

Laserbiathlon

Biathlon besteht aus zwei Teilen: Skilanglauf und Schießen mit dem Kleinkalibergewehr. Der Reiz liegt im Bruch dazwischen. Wer eben noch an der Belastungsgrenze gelaufen ist, muss an der Matte binnen weniger Augenblicke ruhig werden. Atmung kontrollieren, Puls senken, den Anschlag halten. Wer das nicht schafft, trifft nicht – gleichgültig, wie schnell er gelaufen ist.

Verlangt werden damit zwei Fähigkeiten, die einander im Weg stehen. Die eine treibt den Puls hoch, die andere braucht ihn unten. Zwischen beiden liegen wenige Schritte und keine Pause. Das ist der Grund, warum Biathlon auch Zuschauer fesselt, die mit Wintersport sonst nichts anfangen können.

Dieser Wechsel ist der Kern der Sportart, und er hängt nicht am Schnee. Nimmt man den Skilanglauf heraus und setzt eine andere Bewegungsform davor, bleibt die Aufgabe dieselbe. Genau daraus ist der Laserbiathlon entstanden.

Gelegentlich wird Laserbiathlon mit Lasertag verwechselt. Der Unterschied ist grundsätzlich: Beim Lasertag zielen Menschen aufeinander. Beim Laserbiathlon zielt jeder auf eine feste Scheibe in 10 Meter Entfernung. Auf Personen wird nicht gezielt – die Schießbahn ist auf die Scheibenreihe ausgerichtet, und für das Verhalten an ihr gelten feste Regeln.

Ebenso wenig ist Laserbiathlon ein Ersatz für den Schießsport im Verein. Es geht nicht um Ranglisten und nicht um Wettkampfklassen, sondern um einen Termin, an dem eine Gruppe eine Aufgabe bekommt, die noch niemand in ihr beherrscht.

Skilanglauf ist beim Laserbiathlon eine Möglichkeit von vielen und außerhalb des Winters die unpraktischste. In Frage kommt fast jede Bewegungsform, die sich in Runden oder Abschnitte teilen lässt:

  • Laufen auf einer kurzen Runde
  • Inliner, Roller oder Rad
  • Staffeln und Technikübungen aus dem Ballsport
  • Übungsformen, die eine Gruppe ohnehin trainiert

Meine Anlagen sind unter anderem bei Feuerwehrübungen, bei Rettungsübungen und bei einem Wettbewerb im Dog-Agility zum Einsatz gekommen. Die Schießbahn ist dabei die feste Größe; was davor liegt, richtet sich nach der Gruppe.

Am Lichtgewehr zählt weder Kraft noch Tempo. Es zählt, ob jemand im Moment des Schusses ruhig wird. Das lässt sich lernen, und meist schneller, als die Teilnehmer erwarten – vorausgesetzt, die Einweisung am Anfang ist gründlich. Deshalb geht Laserbiathlon auch in Gruppen auf, deren sportliche Voraussetzungen weit auseinanderliegen. Wer sich sonst zurückhält, steht hier mit einem Ergebnis auf der Scheibe da.

Das Lichtgewehr

Eingesetzt wird die Produktreihe LaserPower der J. G. ANSCHÜTZ GmbH & Co. KG aus Ulm – ein deutscher Sportgerätehersteller, der Lichtschießsysteme offiziell im Programm führt. Die Geräte sind Sportgeräte, die einem Biathlongewehr nachempfunden sind: Sie werden angelegt, gehalten und ausgelöst wie ein Sportgewehr. Ein Geschoss treiben sie nicht durch einen Lauf. Umgangssprachlich heißen sie oft Lasergewehr. Ich nenne sie Lichtgewehre, weil das genauer beschreibt, was sie tun.

SWOD-Shot: Aufbau eines Lichtgewehrs

Umgebaute Anlagen

Neben der Serientechnik des Herstellers setze ich Anlagen ein, die ein deutscher Sommerbiathlon-Veranstalter technisch verändert hat. Nach meiner Einschätzung kommen sie dem Schussverhalten eines Kleinkalibergewehrs näher als die Serienausführung. Welche Anlage bei einem Termin steht, sage ich Ihnen vorher.

Der Unterschied zum Kleinkalibergewehr #

Wer beides kennt, merkt vor allem drei Dinge:

  • Der Rückstoß fehlt. Das Gerät bleibt nach dem Auslösen ruhig in der Schulter.
  • Es gibt nichts zu laden und nichts zu entladen. Damit entfällt der Handgriff, der beim Kleinkalibergewehr.
  • Ob ein Schuss saß, steht sofort fest – nicht erst nach dem Durchgang.

Gleich bleibt die Sache selbst: anlegen, den Anschlag finden, die Atmung anhalten, sauber auslösen. Wer daran arbeitet, wird besser. Wer es überspringt, trifft auch mit einem Lichtgewehr nicht.

Die Schießbahn

Geschossen wird auf 10 Meter, liegend und stehend. Es sind dieselben beiden Anschläge wie im Biathlon, und sie sind unterschiedlich schwer: Liegend liegt das Gewehr auf, stehend hält es der Schütze allein. Die meisten Teilnehmer merken den Unterschied schon im ersten Durchgang.

Eine feste Anlage nützt nichts, wenn die Veranstaltung im Betriebshof, in der Turnhalle oder auf dem Vereinsgelände stattfindet. Deshalb ist die gesamte Ausrüstung auf Transport ausgelegt. Sie passt ins Fahrzeug, wird vor dem Termin aufgebaut und danach wieder abgebaut. Beides gehört zum Termin. Eine bauliche Veränderung an der Fläche verlangt sie nicht.

Das Waffengesetz definiert Schusswaffen in Anlage 1 als Gegenstände, bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden. Lichtgewehre treiben keine Geschosse durch einen Lauf und sind damit keine Schusswaffen im Sinne des Waffengesetzes.

Dieser Satz sagt etwas über das Gerät. Über Ihre Veranstaltung sagt er nichts. Was an einem bestimmten Ort zusätzlich gilt, entscheidet nicht SWOD-Shot: Das Hausrecht liegt beim Betreiber der Fläche, und Auflagen kommen von der Halle, der Schule, dem Vereinsgelände oder der Kommune. Ob am konkreten Veranstaltungsort weitere Auflagen gelten, klären wir vor der Zusage gemeinsam.

Die Aufsicht an der Schießbahn führe ich selbst. Ich bin pensionierter Kriminalbeamter, staatlich geprüfter Schießsportleiter und Waffensachverständiger nach § 7 WaffG. Das ist der Grund, warum die Einweisung beim Termin so viel Zeit bekommt. Sie ist nicht die Formalität vor dem Schießen, sondern der Teil, der das Schießen erst möglich macht.

Vor dem ersten Schuss #

Niemand schießt, bevor er eingewiesen ist. Die Einweisung bekommt jeder Teilnehmer einzeln, nicht die Gruppe im Block. Sie umfasst:

  • die Haltung im Liegend- und im Stehendanschlag
  • die Atmung vor dem Schuss
  • die Bedienung des Lichtgewehrs
  • das Verhalten auf der Schießbahn

Die ersten drei Punkte entscheiden darüber, ob jemand trifft. Der vierte entscheidet darüber, ob an der Bahn überhaupt gearbeitet werden kann – und deshalb steht er hier.

Regeln auf der Schießbahn #

Die Regeln gelten für alle gleich, für das Kind wie für die Geschäftsführung:

  • Das Lichtgewehr bleibt abgelegt, bis es freigegeben wird.
  • Es zeigt zur Scheibe, nie zur Seite und nie nach hinten.
  • Geschossen wird erst auf Ansage, gewechselt wird erst auf Ansage.
  • Zwischen Schießbahn und Scheiben geht niemand.
  • Zuschauer stehen hinter den Schützen, nicht daneben.
  • Wer sich nicht daran hält, schießt nicht weiter.

Der letzte Punkt ist keine Drohung, sondern die Bedingung. Er wird vor dem ersten Schuss ausgesprochen, damit er später niemanden überrascht. In der Praxis kommt er selten zur Anwendung, weil jeder Teilnehmer schießen möchte.

Wie ein Termin abläuft #

Die Dauer eines Laserbiathlon-Programms richtet sich nach Ihren individuellen Vorstellungen und dem verfügbaren Zeitfenster. Es beginnt mit der Einweisung und einem intensiven Einschießen, dann folgen je nachdem Liegend- und Stehendschießen im Wechsel mit der gewählten Bewegungsform, am Ende auf Wunsch eine Wertung.

Geschossen wird ohne Munition und ohne Projektile. Es entsteht kein Munitionsabfall, und die Anlage lässt sich dort aufbauen, wo eine Kleinkaliberanlage nicht in Frage käme.

Gebucht wird die Anlage für Firmenevents und Teambuilding, Vereins- und Schützenfeste, Schulfeste, Kindergeburtstage, Familienfeiern, Tage der offenen Tür und Senioreneinrichtungen. Sie ist außerdem schon bei Feuerwehr- und Rettungsübungen gelaufen – überall dort, wo eine Gruppe eine Aufgabe braucht, die niemand von vornherein beherrscht.

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